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LGT verpflichtet sich zu Netto-Null-Emissionen bis 2030

Die LGT will die Nettoemissionen im Betrieb und diejenigen ihrer Investments bis 2030 auf null senken. Mit diesem Schritt unterstreicht die LGT erneut ihr Engagement für das Pariser Klimaabkommen und einen nachhaltigen Finanzsektor.

Die Verpflichtung der LGT zu Netto-Null-Emissionen bis 2030 bedeutet im Detail Folgendes:

  • LGT Betrieb
  • LGT Investments
  • Transparente Berichterstattung
  • Die LGT hat bereits Folgendes erreicht
  • Mitgliedschaften für eine klimaneutrale Finanzbranche

Zum Erreichen der betrieblichen Netto-Null-Emissionen hat sich die LGT bis 2025 folgende ambitionierte Ziele gesetzt:

  • -20% CO2-Emisisonen/FTE bis 2025 (Basisjahr 2017)
  • -30% Energiekonsum/FTE bis 2025 (Basisjahr 2017)
  • -30% Papierverbrauch/FTE bis 2025 (Basisjahr 2017)
  • 100% erneuerbare Energie gruppenweit

Diese Ziele sollen mittels Sensibilisierung der Mitarbeitenden, Reduktion des Konsums und Effizienzsteigerung sowie Substitution zu umweltfreundlicheren Lösungen erreicht werden. Bis 2030 sollen die Emissionen im Betrieb soweit als möglich gesenkt werden, sodass nur noch nicht vermeidbare Emissionen wie zum Beispiel zwingende Kundenbesuche, Heizungswärme im Winter und Strom für das Datencenter neutralisiert werden müssen. Bei der CO2-Reduktion und dem Ressourcenverbrauch verfolgt die LGT konsequent einen weiteren Absenkpfad zwischen 2025 und 2030. Bereits ab 2025 werden erste Anteile des betrieblichen CO2-Ausstosses durch Carbon Dioxide Removal (CDR) Massnahmen aus der Atmosphäre entfernt und der Rest weiterhin kompensiert. Im Jahr 2030 werden alle nicht vermeidbaren Emissionen durch CDR Massnahmen aus der Atmosphäre entnommen.

Auf der Investmentseite setzt sich die LGT zum Ziel, bis 2030 die CO2-Bilanz der eigenen Investments soweit wie möglich zu reduzieren. Weiter will die LGT auch den CO2-Ausstoss der beinflussbaren, also direkt gemanagten Investitionen ihrer Kundenportfolios senken. 

Die detaillierten Ziele werden bis 2025 ausgearbeitet; dies basierend auf den eigenen Möglichkeiten, besserer Daten und neuer Technologien.

Emissionen, die nicht reduziert werden können, wird die LGT durch CDR-Massnahmen neutralisieren. Hierfür prüft sie technische und biologische CDR-Lösungen für ihr Private Banking Geschäft.

Um diese Ziele zu erreichen, ist eine hohe Datenqualität und eine transparente Berichterstattung zentral. Der Weg zu Netto-Null-Emissionen wird im Dreijahres-Rhythmus überwacht und angepasst. Zu diesem Zweck wird die Datenqualität laufend verbessert und die Datengrundlage ausgeweitet. Die LGT wendet bereits heute global und lokal gültige Reporting-Standards an, selbst wenn dazu keine Verpflichtung besteht.

Die Selbstverpflichtung zu folgenden Partnerschaften und Standards helfen der transparenten Berichterstattung.

Die LGT hat sich zur Mitarbeit bei der "Partnership for Carbon Accounting Financials" (PCAF) bekannt. In diesem Rahmen entwickelt die LGT mit anderen Finanzinstituten einheitliche Berichterstattungsstandards bei der Erfassung von CO2 Emissionen auf Investmentseite.

Die LGT hat sich verpflichtet, im Jahr 2022 erstmals ein Reporting nach den Standards der "Task Force on Climate-related Financial Disclosures" (TCFD) für das Finanzjahr 2021 zu veröffentlichen. Dabei werden insbesondere Klimarisiken der Investments erfasst und aktiv gesteuert.

Die LGT ist Unterzeichnerin der Principles for Responsible Banking (PRBs) der Vereinten Nationen. Dieses Netzwerk von Unterzeichnern erleichtert die Vereinheitlichung der Nachhaltigkeitsstandards und ermöglicht gemeinsame Projekte zur Stärkung und Entwicklung nachhaltiger Finanzinstitutionen. Die LGT wird ihre Fortschritte im Bereich nachhaltiges Investieren im Mai 2022 erstmals rapportieren und in diesem Rahmen eine Impact-Analyse durchführen, um mögliche Aktivitäten und Ziele mit hohem Wirkungsgrad zu identifizieren.

Die LGT ist Gründungsmitglied der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) der Vereinten Nationen. Mit der 2021 gegründeten Initiative verpflichten sich die Mitglieder, ihre Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken. Ziel der NZBA ist es, kohlenstoffintensive und klimaschädliche Sektoren in den Investment-Portfolios zu vermeiden. Konkrete Zielsetzungen und regelmässige Berichterstattung sollen den Banken die notwendigen Rahmenbedingungen geben, um den eigenen Wandel und die Dekarbonisierung ihrer Kundenportfolios voranzutreiben und den realwirtschaftlichen Wandel zu fördern.

Seit 2010 ist der Betrieb der LGT klimaneutral. Aktuell kompensiert die LGT ihre Emissionen mit einem Wind-Projekt (Gold Standard) in Indien.

Mitarbeitende werden durch eine LGT interne Schulung im Bereich Nachhaltigkeit und nachhaltiges Investieren sensibilisiert.

Die Einhaltung der im Lieferantenkodex beschriebenen Grundsätze sowie der geltenden Gesetze und Branchenvorschriften werden von den Lieferanten aktiv eingefordert und überprüft.

Seit 2020 schliesst die LGT gruppenweit Unternehmen aus ihrem Anlageuniversum aus, die in der Kohleproduktion und der Stromerzeugung aus Kohle tätig sind.

Die LGT ist Mitglied von vielen globalen Akteuren, die im Prozess zu einer klimaneutralen Finanzbranche eine zentrale Rolle einnehmen:

  • Seit 2021 Gründungsmitglied der Net-Zero Banking Alliance
  • Seit 2020 Mitglied der Principles for Responsible Banking der Vereinten Nationen
  • Seit 2018 Mitglied der Alliance of CEO Climate Leaders
  • Seit 2012 bekennt sich die LGT zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact, der zwischen Firmen und der UN geschlossen wurde, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten.

Die LGT ist Mitglied in diversen Verbänden, um die Finanzbranche nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehören z.B. der Schweizer Verband Swiss Sustainable Finance, der Liechtensteiner Bankenverband und der deutsche Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten.