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LGT trotzt schwierigem Marktumfeld mit guten Halbjahresergebnissen

29. August 2016

Die LGT setzte im ersten Halbjahr 2016 unter schwierigen Marktbedingungen mit verhaltener Kundenaktivität ihre erfreuliche Geschäftsentwicklung fort. Der Nettozufluss an Neugeldern erhöhte sich gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres auf CHF 4.4 Milliarden, entsprechend einem annualisierten Wachstum von 7%. Die verwalteten Vermögen stiegen um 8% auf CHF 143.4 Milliarden. Darin enthalten sind CHF 8.0 Milliarden an verwalteten Vermögen aus der inzwischen abgeschlossenen Akquisition der britischen Wealth-Management-Boutique LGT Vestra. Die Erträge stiegen um 5% auf CHF 576.3 Millionen, und der Konzerngewinn belief sich auf CHF 124.4 Millionen (-5%).

Im ersten Halbjahr 2016 sah sich die Finanzbranche mit sehr volatilen Märkten sowie erheblichen ökonomischen und politischen Unsicherheiten konfrontiert. In diesem Umfeld steigerte die LGT ihren Bruttoerfolg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5% auf CHF 576.3 Millionen. Dank effizientem Bilanzmanagement trug der Erfolg aus dem Zinsgeschäft CHF 90.6 Millionen zum Bruttoerfolg bei. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg blieb bei CHF 381.8 Millionen praktisch stabil, was einerseits die gegenüber der Vorjahresperiode höhere Vermögensbasis und anderseits die niedrigere Kundenaktivität widerspiegelt. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag reduzierte sich gegenüber dem sehr guten Ergebnis des ersten Halbjahres 2015 um 13% auf CHF 103.9 Millionen.  

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich in der Berichtsperiode um 9% auf CHF 417.0 Millionen. Aufgrund von Neueinstellungen vor allem im asiatischen Markt sowie im Asset Management stieg dabei der Personalaufwand um 5% auf CHF 315.3 Millionen. Der Sachaufwand erhöhte sich um 23% auf CHF 101.7 Millionen und reflektiert weitere Investitionen in das Geschäft. Die Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen reduzierten sich um 12% auf CHF 24.6 Millionen. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis lag per 30. Juni 2016 bei 72.4%, gegenüber 71.2% per 31. Dezember 2015.

Insgesamt ging der Konzerngewinn gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 5% auf CHF 124.4 Millionen zurück. Die LGT ist sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine hohe Liquidität. Die Kernkapitalquote (Tier 1) belief sich per Ende Juni 2016 auf 19.8%, gegenüber 20.1% per Ende 2015.

Starker Netto-Neugeldzufluss

Die LGT erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2016 einen erfreulichen Nettozufluss an Neugeldern in Höhe von CHF 4.4 Milliarden und konnte mit einem annualisierten Wachstum von 7% der verwalteten Vermögen an die starken Vorperioden anschliessen. Alle Regionen sowie beide Geschäftsfelder der LGT trugen mit positiven Nettozuflüssen zu dieser Entwicklung bei.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich gegenüber Ende 2015 trotz negativer Währungseffekte um 8% auf CHF 143.4 Milliarden. Darin enthalten sind CHF 8.0 Milliarden an verwalteten Vermögen aus der inzwischen abgeschlossenen Akquisition der britischen Wealth-Management-Boutique LGT Vestra. Deren Erträge und Kosten werden ab dem zweiten Halbjahr 2016 in der Rechnung von LGT enthalten sein.

Ausblick

Die LGT ist zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2016 trotz eines weiterhin unsicheren Umfelds weitere Fortschritte und ein ansprechendes Gesamtergebnis zu erzielen.

S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT: "Unser anhaltendes Wachstum im ersten Halbjahr 2016, in dem eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren die Finanzmärkte und das Umfeld für die Finanzbranche prägten, zeugt vom hohen Kundenvertrauen in die LGT. Wir werden an unserer strategischen Ausrichtung festhalten und uns weiterhin ganz darauf konzentrieren, unseren Kunden dank der umfassenden Expertise aus unserem breit abgestützten Private-Banking- und Asset-Management-Geschäft Mehrwert und Stabilität zu bieten."