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LGT Navigator: Covid-Fälle in China erreichen Rekordhoch

25. November 2022

In China haben die Covid-Fälle einen Höchststand erreicht und damit einen Rekord von Mitte April gebrochen. Dies verunsicherte einige Investoren, die gehofft hatten, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt bald wieder vollständig geöffnet sein würde. Die Ausbrüche waren über das ganze Land verteilt, auch im südlichen industriellen Epizentrum Guangzhou. Strengere Massnahmen wie obligatorische Tests, Quarantäne und Lockdowns, insbesondere in industriellen Gegenden, könnten die globalen Lieferketten unterbrechen und andere Volkswirtschaften beeinträchtigen.

Covid-Fälle in China erreichen Rekordhoch

In New York fand am Donnerstag wegen des Thanksgiving-Feiertages kein Handel statt. Am Freitag gelten verkürzte Handelszeiten.

In Asien wurden die Aktienmärkte grösstenteils niedriger gehandelt, belastet durch den Covid-Ausbruch in China und die Kernverbraucherpreise in Japans Hauptstadt, die in diesem Monat mit +3.6% im Jahresvergleich so schnell wie seit vier Jahrzehnten nicht mehr gestiegen sind. Der japanische Nikkei 225 wurde nach der Veröffentlichung der Daten am Freitag um -0.34% niedriger gehandelt. Der Hang Seng-Index in Hongkong wurde mit einem Minus von -0.86% gehandelt und der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland legte um +0.4% zu.

Deutsche Geschäftsstimmung verbessert sich

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland erreichte am Donnerstag einen Wert von 86.3 und verbesserte sich damit gegenüber dem vorherigen Wert. Die Umfragedaten zeigen, dass sich der Abschwung der deutschen Wirtschaft als weniger schwerwiegend erweisen könnte, als viele Marktteilnehmer erwartet hatten. Nach Angaben des Ifo-Instituts, das die monatliche Unternehmensbefragung durchführt, hat die Unsicherheit in energieintensiven Branchen jedoch weiter zugenommen.

EZB zeigt sich über anhaltende Inflation besorgt

Die Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank befürchten, dass sich der hohe Inflationstrend in der Eurozone verfestigen und nur schwer zu stoppen sein könnte. Aus den Notizen der letzten EZB-Sitzung im Oktober, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, geht hervor, dass die Zentralbanker auch darauf drängen, die Bilanz der Bank zu reduzieren. Sie hat sich in den letzten zehn Jahren vor allem durch den Kauf von Staatsanleihen aufgebläht. Die Sitzungsteilnehmer waren der Ansicht, dass die Zinssätze weiter angehoben werden müssten, um die Inflation einzudämmen. Dabei sprach sich eine grosse Mehrheit für eine weitere Erhöhung um 75 Basispunkte aus.

 

Wirtschaftskalender 25. November

MEZ Land Indikator Letzte Periode
00:30 JP Tokio Verbraucherpreisindex - Kernrate (November, J/J) +3.4%
08:00 DE Bruttoinlandsprodukt (Q3, Q/Q) +0.3%
08:30 CH Beschäftigungsgrad (Q3) 5.316 Mio.

 

Unternehmenskalender 25. November

Land Unternehmen Periode
DE Commerzbank (Konjunkturausblick mit Chefvolkswirt)
DE Thyssenkrupp (Kapitalmarkttag)

  

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

 

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Bei dieser Publikation handelt es sich um eine Werbeunterlage/Marketingmitteilung. Diese Publikation dient ausschliesslich zu Ihrer Information und stellt kein Angebot, keine Offerte oder Aufforderung zur Offertenstellung und kein öffentliches Inserat und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anlage- oder anderen spezifischen Produkten dar. Diese Publikation ist nur für den Empfänger bestimmt und darf weder in elektronischer noch in anderer Form an Dritte weitergeleitet, vervielfältigt oder veröffentlicht werden. Der Inhalt dieser Publikation ist von Mitarbeitenden der LGT verfasst und beruht auf Informationsquellen, welche wir als zuverlässig erachten. Wir können aber keine Zusicherung oder Garantie für dessen Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität abgeben. Die Umstände und Grundlagen, die Gegenstand der in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind, können sich jederzeit ändern. Einmal publizierte Informationen sind daher nicht so zu interpretieren, dass sich seit ihrer Publikation die Verhältnisse nicht geändert haben oder die Informationen immer noch aktuell seien. Die Informationen in dieser Publikation stellen weder Entscheidungshilfen für wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen dar, noch dürfen alleine aufgrund dieser Angaben Anlage- oder sonstige Entscheidungen getroffen werden. Eine Beratung durch eine qualifizierte Fachperson wird empfohlen. Anleger sollten sich bewusst sein, dass der Wert von Anlagen sowohl steigen als auch fallen kann. Eine positive Performance in der Vergangenheit ist daher kein zuverlässiger Indikator für eine positive Performance in der Zukunft. Das Risiko von Kurs- und Fremdwährungsverlusten aufgrund einer für den Anleger ungünstige Wechselkursentwicklung kann nicht ausgeschlossen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Anleger nicht den vollen Betrag zurückerhalten, den sie ursprünglich investiert haben. Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Im Falle von Simulationen wird darauf hingewiesen, dass sich die Zahlenangaben auf eine simulierte frühere Wertentwicklung beziehen und dass die frühere Wertentwicklung kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse ist.

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Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.