Skip navigation Scroll to top
LGT
VALUES WORTH SHARING
Scroll to top

LGT Navigator: Höhenflug des Ölpreises hält an

2. Februar 2022

Inmitten volatiler Aktienmärkte nähert sich der Ölpreis erneut dem Siebenjahreshoch von letzter Woche. Die Nachfrage ist gemäss den Ölfirmen hoch und der Nachschub knapp. Derweil notiert der Ölpreis der Sorte Brent sowie der Sorte West Texas Intermediate jeweils auf knapp unter USD 90, was einem Preisanstieg von +75% respektive +90% seit dem Beginn des letzten Jahres entspricht. Anleger erwarten vom heutigen Treffen der OPEC+ keine marktbewegenden Einschnitte.

Öl auf neuen Höhen

Ein knappes weltweites Ölangebot und geopolitische Spannungen in Osteuropa und dem Mittleren Osten haben den Ölpreis dieses Jahr zirka +15% in die Höhe schnellen lassen. Letzten Freitag wurden für Rohöl die höchsten Preise seit 2014 vermerkt, mit Brent auf USD 91.70 und WTI auf USD 88.84.

Der Markt rechnet nicht mit einem Kurswechsel der OPEC+ am heutigen Treffen. Es wird erwartet, dass die Allianz der ölexportierenden Staaten für März zusätzlich 400'000 Barrels pro Tag in den Markt bringt, also weiterhin auf moderate Fördermengenerhöhungen setzen wird. Dies hätte wahrscheinlich zur Folge, dass sich die Verknappung des Angebots und der Aufwärtstrend in den Preisen fortsetzen würde.

Rekordtiefe Arbeitslosenrate in der Eurozone

Im Januar ist die Arbeitslosenrate in der Eurozone auf 7% gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1998 erreicht. Auch die Daten aus Deutschland vom Dienstag zeigten einen unerwartet starken Rückgang der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung. Ob den verschiedenen Massnahmen rund um das Coronavirus sind diese Zahlen jedoch mit Vorsicht zu geniessen.

Somit schlägt die aktuelle aggregierte Arbeitslosenrate der Eurozone die bisherigen Beschäftigungsrekorde von 2008 vor der Finanzkrise (7.3%) und von 2020 vor der Coronakrise (7.2%). Die höchste Arbeitslosenrate wurde 2013 mit 12.2% verzeichnet.

Abnehmende Lieferengpässe in der US-Wirtschaft

Das amerikanische verarbeitende Gewerbe verzeichnet eine weitere Normalisierung der Lieferketten, auch wenn es viele Krankmeldungen aufgrund der Omikron-Coronavirus-Variante gibt. Die offiziellen Produktions- und Beschäftigungszahlen blieben stabil, während die Nachfrageindikatoren, insbesondere die Auftragsbestände und Aufträge, zurückgingen. Indikatoren wie der Index der Lieferverzögerungen verzeichneten den niedrigsten Wert seit November 2020. Dies könnte eine eventuelle Abschwächung der Güterpreisinflation im Jahr 2022 begünstigen.

  

Wirtschaftskalender 2. Februar

MEZ Land Indikator Letzte Periode
11:00 EZ Konsumentenpreisindex (ggü. Vorjahr) 5.0%
13:00 USA MBA-Hypothekenanträge -7.1%
14:15 USA ADP-Beschäftigungszahlen 807'000

 

Unternehmenskalender 2. Februar

Land Unternehmen Periode
CH Julius Baer Annual
ES Banco Santander Annual
CH Novartis Annual
JP Sony Q3
DK Novo Nordisk Annual
USA Meta Q4

  

Treffen Sie fundierte Anlageentscheide mit LGT

Globale Markt- und Wirtschaftsentwicklungen auf einen Blick

Abonnieren Sie die aktuellen Marktinformationen als Newsletter

Folgen Sie uns auch auf Facebook oder LinkedIn – oder besuchen Sie MAG/NET und entdecken Sie spannende Hintergrundartikel. Bei Fragen steht Ihnen ein Berater der Bank gerne zur Verfügung.

Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: David Wolf, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

Risikohinweis (Disclaimer)
Diese Publikation dient ausschliesslich zu Ihrer Information und stellt kein Angebot, keine Offerte oder Aufforderung zur Offertstellung und kein öffentliches Inserat zum Kaufoder Verkauf von Anlage- oder anderen spezifischen Produkten dar. Der Inhalt dieser Publikation ist von unseren Mitarbeitern verfasst und beruht auf Informationsquellen, welche wir als zuverlässig erachten. Wir können aber keine Zusicherung oder Garantie für dessen Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität abgeben. Die Umstände und Grundlagen, die Gegenstand der in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind, können sich jederzeit ändern. Einmal publizierte Informationen dürfen daher nicht so verstanden werden, dass sich die Verhältnisse seit der Publikation nicht geändert haben oder dass die Informationen seit ihrer Publikation immer noch aktuell sind. Die Informationen in dieser Publikation stellen weder Entscheidungshilfen für wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen dar, noch dürfen alleine aufgrund dieser Angaben Anlage- oder sonstige Entscheide getroffen werden. Eine Beratung durch eine qualifizierte Fachperson wird empfohlen. Anleger sollten sich bewusst sein, dass der Wert von Anlagen sowohl steigen als auch fallen kann. Eine positive Performance in der Vergangenheit ist daher keine Garantie für eine positive Performance in der Zukunft. Ausserdem unterliegen Anlagen in Fremdwährungen Devisenschwankungen. Wir schliessen uneingeschränkt jede Haftung für Verluste bzw. Schäden irgendwelcher Art aus – sei es für direkte, indirekte oder Folgeschäden –, die sich aus der Verwendung dieser Publikation ergeben sollten. Diese Publikation ist nicht für Personen bestimmt, die einer Rechtsordnung unterstehen, die die Verteilung dieser Publikation verbieten oder von einer Bewilligung abhängig machen. Personen, in deren Besitz diese Publikation gelangt, müssen sich daher über etwaige Beschränkungen informieren und diese einhalten. Den mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen ist es, im Rahmen interner Richtlinien, freigestellt, den in diesem Bericht erwähnten Titel zu kaufen, zu halten und zu verkaufen.

Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.