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LGT Navigator: Omikron-Sorgen bremsen Erholung an den Börsen aus

22. Dezember 2021

An den Aktienmärkten löste sich am Dienstag die Anspannung der letzten Tage wieder etwas und die Aktienindizes in Europa und den USA verbuchten Gewinne. In Asien scheint der Schwung aber bereits wieder verloren und die Unsicherheiten hinsichtlich der Omikron-Variante sorgt weltweit für anhaltende Nervosität, erneute Reisebeschränkungen sowie in einigen Ländern sogar für Lockdowns.

Omikron-Sorgen bremsen Erholung an den Börsen aus

An der Wall Street legte der Dow Jones Industrial nach dem schwachen Wochenauftakt um rund eineinhalb Prozent zu und auch der breite S&P 500 verzeichnete solide Zugewinne. Noch stärker war die Nachfrage an der Technologiebörse Nasdaq, wo die Indizes gestern um mehr als zwei Prozent zulegen konnten. Für Unterstützung sorgte die Nachricht, dass US-Präsident Joe Biden versuchen wolle, den demokratischen Senator Joe Manchin, der sich gegen das Klima- und Sozialpaket des Präsidenten stellt, umzustimmen. An Asiens Aktienmärkten ging der Schwung wieder verloren und die meisten Indizes konnten nicht von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und tendierten mehr oder weniger seitwärts.

US-Präsident Biden schliesst «Lockdowns» aus

Washington verspricht im Kampf gegen die Pandemie, die in den USA bisher über 800'000 Todesopfer gefordert hat, die Impfmöglichkeiten und Testkapazitäten zu erweitern und den vielfach überlasteten Krankenhäusern weiteres medizinisches Militärpersonal zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen ab Januar eine halbe Milliarde kostenlose Corona-Selbsttests an Privathaushalte abgegeben werden. Neuerliche «Lockdowns» schliesst Biden aus. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge ist die Omikron-Variante in den USA bereits dominant. Die Impfquote in den USA beträgt bis dato lediglich 61.5%.

Trübe Weihnachtskonsumstimmung in Deutschland

Den neusten Umfrageergebnissen des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK zufolge, hat sich die Stimmung der deutschen Verbraucher zum Jahresende hin, vor dem Hintergrund der neuerlichen Pandemiewelle und des Inflationsdrucks, deutlich abgekühlt. Sowohl der Konjunkturausblick und die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung haben sich verschlechtert. Die Aussichten für den Konsum seien in erster Linie vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig, kommentierte die GfK.

Auch auf die Eurozone bezogen hat sich die Konsumentenstimmung im Dezember signifikant eingetrübt. Der von der EU-Kommission monatlich ausgegebene Indikator gab um 1.5 auf minus 8.3 Punkte nach.

US-Regierung verschärft CO2-Normen für Autos

US-Präsident Joe Biden verstärkt den Kampf gegen den Klimawandel. So kündigte die US-Umweltschutzbehörde EPA schärfere Limits für den CO2-Ausstoss von Autos der Modelljahre 2023 bis 2026 an. Es gehe dabei um die ehrgeizigsten Emissions-Standards für Auto-Treibhausgase in der Geschichte der USA. Dadurch könnten bis 2050 mehr als drei Milliarden Tonnen an Treibhausgasen eingespart werden.

 

Wirtschaftskalender 22. Dezember

MEZ Land Indikator Letzte Periode
08:00 GB BIP Q3 (Q/Q) +1.3%
14:30 USA BIP Q3 (Q/Q, annualised) +2.1%
14:30 USA Fed Chicago Aktivitätsindex (November) +0.76
16:00 USA Verkäufe bestehende Häuser (November, M/M) +0.8%

 

Unternehmenskalender 22. Dezember

Land Unternehmen Periode
DE Douglas Q4
KAN Blackberry Q3

  

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.